Von der Salzsiede zum Mineralbrunnen

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Außenansicht
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Flaschen-Waschmaschine
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Flaschen-Kontrolle
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Füller
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Flaschen-Verschließer
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Versiegelung Bügelverschluss
Außenansicht
Prospekt "Sommerfrische Borgholzhausen"
Gastraum Altes Solbad
Schankraum Altes Solbad
Außenansicht
Außenansicht
Etikett "Solbad Ravensberg Heilquellen"

2007
Der Außendienst wird neu strukturiert und aufgestockt. Umfangreiche Instandhaltungsmaßnahmen werden getätigt. Die Qualitätssicherung wird durch einen neu angeschafften Leerflascheninspektor deutlich verbessert. Dem Megatrend folgend wird die neue Marke BIOMarien kreiert und hat Ihren Verkaufsstart Ende des Jahres. Die Planungen für die Erstellung einer PET – Anlage in 2008 beginnen.

2006
Die Erstmarke Marien Brunnen wird „relauncht“, um durch ein moderneres, zeitgemäßes Design die Produkte wieder breiter im Markt zu platzieren und neue Käufer zu gewinnen. Der Gastronomiebereich wird um Neuprodukte ergänzt und die Verkaufsunterlagen neu gestaltet.

2005
Die Auffanggesellschaft wird im Juli 2005 von den heutigen Gesellschaftern übernommen. Gleichzeitig wird das gesamte Anlage- und Umlaufvermögen  von den insolventen Unternehmen gekauft.

2004
Das Unternehmen meldet Insolvenz an. Der Gütersloher Insolvenzverwalter, Dr. Frank M. Welsch, übernimmt die Verwaltung und entscheidet sich für eine Weiterführung der Geschäfte und übergibt Herrn Leonhard Hansmann die Geschäftsführung. Die Auffanggesellschaft „Marien Brunnen Erfrischungsgetränke GmbH“ wird gegründet. Im August 2004 hat die neue „Preiseinstiegsmarke „Widukind“ ihren ersten Marktauftritt. Ziel ist es, mit diesem preiswerten Produkt den erstarkten Discountmarken Paroli zu bieten und gleichzeitig die bestehenden Marken Marien Brunnen und Ravenna preislich zu schützen. Der Marktauftritt wird ein Erfolg.

2003
Rolf Stiene wird nach 14-jähriger Tätigkeit als Geschäftsführer von Rainer Lechtenfeld abgelöst.

2002
Im Januar 2002 übernimmt Rechtsanwalt Wolfgang Tönnies 51% der Geschäftsanteile von Hans Werner Schlichte. Im Oktober desselben Jahres teilen sich Wolfgang Tönnies und Unternehmer Uwe Sperlich insgesamt 98% der Geschäftsanteile. Ebenfalls kauft Uwe Sperlich das Grundstück und die Gebäude des Unternehmens auf. Frau Winnifried Schlichte behält ihre 2% Geschäftsanteile.

1999/2000
Der Marienkäfer wurde als Firmen- und Glückssymbol entdeckt und wird zukünftig konsequent bei allen Werbemaßnahmen eingesetzt. Im Technikbereich wurde wieder ein Millionenbetrag investiert um für weitere Produktionssicherheit zu sorgen.

1997
Einführung der Marien Brunnen Gourmet Produkte in der hellblauen Glasflasche für die Gastronomie.

1995
Neuinvestitionen im Bereich der Produktion in Millionenhöhe werden für Rationalisierung und Qualitätssicherung sorgen. Diesem Ziel dient auch die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems mit Zertifizierung nach DIN ISO 9000 ff.

1991/92
Die kontinuierliche Marktbearbeitung zeigt erhebliche Auswirkungen. Der optimal ausfallende Sommer 1992 lässt die gesamte Branche boomen. Auch in Borgholzhausen gelangt man an die Grenzen des Möglichen. Weitere Investitionen in Anlagen und Fuhrpark helfen Engpässe zu vermeiden. Der Mineralbrunnen füllt erstmals knapp 30 Mio. Füllungen.

1989
Rolf Stiene folgt als Geschäftsführer dem geschäftsführenden Gesellschafter Werner Hüsing, der nach 40-jähriger, erfolgreicher Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand tritt.

1987
Der Badebetrieb des Solbad Ravensberg wird geschlossen. Der Geschäftsbetrieb konzentriert sich auf die Herstellung und Vermarktung von Brunnenspezialitäten.

1984
75-jähriges Firmenjubiläum. Aus dem Bad mit zwei Badewannen ist ein moderner, mittelständischer Mineralbrunnen in der 4. Generation geworden.

1982/1983
Errichtung einer modernen, den technischen Anforderungen der Zukunft reichenden Produktionsanlage. Die gesamte Investition wird unter der Regie von Werner Hüsing durchgeführt.

1981/82
Errichtung einer LKW-Halle mit zusätzlichem Lagerraum.

1977
Verleihung der Urkunde mit der Bestätigung, dass der Mineralbrunnen bedeutsame Aufgaben erfüllt und der Badebetrieb auf Heilung und Linderung von Krankheiten ausgerichtet ist, durch den Minister für Arbeit, Gesundheit und Sozialem des Landes NRW.

1972/73
Weiterer Ausbau des Mineralbrunnenbetriebes durch starkes Engagement von Kurt Böhning, der 1975 verstarb.

1968
Das Betriebsgelände wird um 50.000 qm erweitert. Der Brunnen kann nun auch räumlich vor Ort expandieren.

1962
Auf der grünen Wiese wird der heutige Mineralbrunnenbetrieb in ausreichender Entfernung zum Badebetrieb nach langwierigen Verhandlungen mit den Nachbareigentümern aufgebaut.

1956/58
Das Badehaus wird aufgestockt und vergrößert.

1948
Werner Hüsing kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück und arbeitet im Unternehmen.

1945
Kurt Böhning tritt in die Unternehmung ein. Die Firmierung wird geändert in Solbad Ravensberg GmbH Staatlich anerkannte Heilquellen. Gerhard Hüsing nimmt nach kurzer Kriegsgefangenschaft die Tätigkeit im Unternehmen wieder auf.

1930
Anerkennung der Mineralquelle durch den preussischen Minister für Volkswohlfahrt.

1923
Letzte juristische Hürden machen den Kaufvertrag über die Brunnenanlage rechtskräftig. Das Solbad kann fortan wachsen und gedeihen. Otto Hüsing erwirbt die Mutung (Verleihung des Bergbaueigentums für den Bereich eines Mutfeldes durch das Oberbergamt).

1911
Ein 2. Brunnen wird erschlossen. Er unterscheidet sich deutlich vom Marien Brunnen und wird fortan Ravenna Brunnen genannt. Es handelt sich hierbei um einen artesisch austretenden Brunnen.

1909
Gründung des Unternehmens „Deutsch Marienbad" und "Ravensberger Quellen" am 01. Juli 1909.

1908
Bohrungen für die Solebrunnen „Bethesda“ können erfolgreich abgeschlossen werden.

1880
Zwei Jahrhunderte gingen ins Land bis sich im Jahre 1880 ein schwachsoliger Quell aus eigener Kraft die Bahn an das Tageslicht brach. Gerhard Hüsing, dessen private Wünschelrutengängerei über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt war, hörte von dem Sol im Teutoburger Wald.

1662
Nach den Wirren des 30-jährigen Krieges wird die Salzsiederei eingestellt (möglicherweise wegen Holzmangels) und es wird still um die Solequellen.

1607
Die Brüder Johann und Reinhard Philipson erhalten das Privileg  zur Errichtung eines Salzwerkes „beim Knehofe in Barthausen“. Fortan sind sie unter der Lehnherrschaft Heinrich v. Jüllichs gnädigst „belehnet“.

1539
Der „Sülzer“ von Unna besucht den Brunnen und befindet ihn für gut und wohlschmeckend.

1511
„An dem alten Heerwege Osnabrück-Dissen-Bielefeld befindet sich, etwa eine halbe Wegstunde von Dissen entfernt, auf dem Knehofe eine Salzquelle, die wie kochend der Erde entspringt und dreifach umwallet ist.“ Zitat Herzog Johann von Cleve der anno domini 1511 als Heiratsgut die Grafschaft Ravensberg geerbt hat.